AKADEMIE FÜR THEATER UND DIGITALITÄT, DORTMUND

PRÄSENTIERT IHRE FELLOWS

Die Akademie für Theater und Digitalität und ihre Stipendiaten gewähren in einem offenen Präsentationsformat Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess, öffnen die Programmier-Werkstätten und zeigen virtuelle Anwendungsbeispiele.

Die Welt, wie sie sich uns darstellt, ist komplexer geworden. Die Anzahl der losen Informationsenden, die in unsere Wahrnehmungsbereiche hineinragen, hat sich explosionsartig erhöht. Die Art und Weise, wie sich Öffentlichkeit organisiert, politische Diskurse geführt werden und wie wir arbeiten und zusammenleben, hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. An alldem hat die Digitalisierung aller Lebensbereiche ihren nicht zu unterschätzenden Anteil. Die Werkzeuge, die sie kreiert, werden von den Menschen heute selbstverständlich genutzt, und wir stehen nun vor der epochalen Aufgabe, die zahlreichen neuen Verbindungen von digitaler und analoger Welt, also die Digitalität, zu untersuchen: phänomenologisch, soziologisch, philosophisch, technisch und – als Kerndisziplin der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund – künstlerisch.

Wie reagiert das Theater auf diese Veränderungen? Mit welchen Erzählweisen, Versuchsanordnungen und technologischen Erfindungen? Welches Know-How brauchen Theaterschaffende jetzt? Und welches in der Zukunft? Was sind die Themen der Digitalen Moderne?

 

Für anwendungsbezogene Innovationsforschung wurde ein Stipendienprogramm initiiert: Halbjährlich werden neun bis elf Fellows mit künstlerischem und/ oder technischem Hintergrund in die Akademie ein- geladen. Die Fellows bewerben sich mit einem konkreten Forschungsprojekt, das entlang einer klar ausformulierten Fragestellung einen Anwendungsbezug für eine oder mehrere digitale Technologien im künstlerischen Kontext entwickeln soll.

Im Rahmen des Festivals PAD 01 stellen der Künstlerische Leiter Marcus Lobbes und vier Stipendiaten vor Ort die Arbeit der Akademie und drei aktuelle Projekte vor. In einem offenen Präsentationsformat gewähren sie Einblick in ihren künstlerischen Schaffensprozess, öffnen die Programmier-Werkstätten und zeigen virtuelle Anwendungsbeispiele. Alle Interessierten sind herzlich zur Begegnung eingeladen, um sich über Theater, Digitalität und die Möglichkeiten in der Zukunft auszutauschen.

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