Towards a Hybrid Choir of Resistance
Hauptmeier|Recker / Miotk / v. zur Mühlen
Wartburg- Bühne
Schwalbacher Straße 51
65183 Wiesbaden
Do. 22.10. | 17:00–20:00
Fr. 23.10. | 17:00–21:00
Sa. 24.10. | 14:00–17:00
So. 25.10. | 12:00–17:00
Zutritt im genannten Zeitraum durchgehend möglichAm Fr. 23.10. | 21:45–22:30 findet eine Late-Night-Experience mit gemeinsamem Anfang und Ende statt. Zutritt nur mit entsprechendem Tagesticket.
Eintritt: 6,– EUR Tagesticket
Mit dem Kauf des Tagestickets erhalten Sie Zugang zu Towards a Hybrid Choir of Resistance sowie The Service. Bitte beachten Sie die für den Tag spezifischen Öffnungszeiten der Installationen, da diese voneinander abweichen.
ERINNERUNG. KLANGINSTALLATION. INTERAKTIV.
Towards a Hybrid Choir of Resistance ist soziale Erinnerungsskulptur, interaktive Klanginstallation und Archiv des Widerstands in einem. Es knüpft an die beim PAD Festival 2024 gezeigte Arbeit the weird & the eerie an und geht einen entscheidenden Schritt weiter: in Richtung eines emanzipatorischen, vielleicht sogar subversiven Gebrauchs von sogenannter KI. Was, wenn sie nicht der Optimierung dient, sondern widerständigem Denken?
In einer Panorama-Projektion begegnen die Besucher*innen virtuellen Avataren, die aus Erinnerungen und Archiven sozialer Bewegungen gespeist sind: als Wiedergänger*innen historischer Ereignisse, Datenzeugnisse von Protest, zivilem Ungehorsam, kollektivem Aufbegehren. Über körperliche Präsenz und Stimme interagiert das Publikum mit diesen digitalen Zeugnisträger*innen historischer Erinnerung – und wird dabei selbst zum Teil einer sich stets neu formierenden, kollektiven Komposition. Das Spannungsfeld zwischen individuellem und kollektivem Handeln wird zum künstlerischen Motor des Projekts. Wie organisiert sich Kollektivität unter den Bedingungen von Surveillance und algorithmischer Kontrolle? Was kann das Wissen vergangener Kämpfe für heutiges politisches Handeln bedeuten?
Towards a Hybrid Choir of Resistance beim PAD Festival Wiesbaden ist der Auftakt zu der mehrjährigen Projektserie Will the revolution not be AI scripted? Was hier beginnt, wird von Ort zu Ort wachsen, und Verbindungslinien zwischen Bewegungen, Archiven und Publika ziehen.
Die Produktion ist als frei zugängliche Installation in der Wartburg zu erleben. Darüber hinaus gibt es am Freitag, den 23.10., um 21:45 Uhr eine Experience für eine begrenzte Teilnehmer*innenzahl – mit gemeinsamem Anfang und Ende.
REGIE / GAMEDESIGN Michael v. zur Mühlen
KOMPOSITION / INTERAKTIVE AUDIO-PROGRAMMIERUNG Hauptmeier|Recker
RAUM / VISUAL CONCEPT DESIGN Martin Miotk
UNREAL-ENGINE FRAMEWORK Peter Otto (LEFX Leipzig)
AI / CREATIVE TECHNOLOGIST Hasan Shahrukh
ASSISTENZ GAMEDESIGN Warja Rybakova
RESEARCH Dr. Kanika Gupta
PRODUKTIONSLEITUNG YMUSIC
Eine Koproduktion von OtherStages Studio Berlin, Staatstheater Nürnberg, PAD-Festival Wiesbaden und Goethe-Institut Indien/Max Mueller Bhavan. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für immersive Medienkunst Musik und Technologie Leipzig (ZiMMT) und LEFX Leipzig.
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, unterstützt von der Körber-Stiftung im Rahmen des Immersive History Lab und mit freundlicher Unterstützung durch „experimente#digital – eine Kulturinitiative der Aventis Foundation.




